📖 Job 36
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1
¶ Und Elihu fuhr fort und sprach:
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2
Gedulde dich noch ein wenig, so will ich dich lehren, ich habe noch mehr zu reden für Gott.
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3
Ich will mein Wissen weither holen und meinem Schöpfer Gerechtigkeit widerfahren lassen!
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4
Denn wahrlich, meine Reden sind keine Lügen, du hast es mit einem ganz Verständigen zu tun!
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5
¶ Siehe, Gott ist mächtig, doch verachtet er niemand; groß ist die Kraft seines Herzens.
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6
Den Gottlosen läßt er nicht leben, aber den Elenden schafft er Recht.
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7
Er wendet seine Augen nicht ab von den Gerechten und setzt sie auf ewig mit Königen auf den Thron, damit sie herrschen.
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8
Sind sie aber in Fesseln gebunden, in Banden des Elends gefangen,
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9
so hält er ihnen ihre Taten und ihreÜbertretungen vor; denn sie haben sichüberhoben;
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10
eröffnet ihr Ohr der Bestrafung und befiehlt ihnen, sich von der Bosheit abzukehren.
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11
Wenn sie dann gehorchen und sich unterwerfen, so werden sie ihre Tage in Glück und ihre Jahre in Wohlfahrt beendigen.
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12
Gehorchen sie aber nicht, so kommen sie um durchs Schwert und sterben dahin in ihrem Unverstand.
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13
Denn die, welche ruchlosen Herzens sind, widersetzen sich; sie flehen nicht, wenn er sie gefesselt hat.
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14
Ihre Seele stirbt in der Jugend und ihr Leben unter den Hurern.
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15
¶ Den Gedemütigten aber rettet er durch die Demütigung undöffnet durch die Trübsal sein Ohr.
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16
Und auch dich lockt er aus der Enge in die Weite, da keine Not mehr sein wird, und an einen reichbesetzten Tisch.
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17
Bist du aber vom Urteil des Gottlosen erfüllt, so werden Urteil und Gericht dich treffen.
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18
Der Zorn verleite dich ja nicht zur Lästerung, und die Menge des Lösegeldes besteche dich nicht.
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19
Wird er deinen Reichtum schätzen? Er achtet nicht auf Gold, noch auf alle Anstrengungen der Kraft.
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20
Sehne dich nicht nach der Nacht, da Völker untergehen werden.
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21
Hüte dich, wende dich nicht zum Bösen, denn dieses ziehst du dem Leiden vor.
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22
Siehe, Gott ist erhaben in seiner Kraft, wo ist ein Lehrer wie er?
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23
Wer will ihn zur Rede stellenüber seinen Weg, und wer will zu ihm sagen: Du hast Unrecht getan?
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24
¶ Gedenke daran, sein Tun zu erheben; die Menschen sollen es besingen.
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25
Alle Menschen sehen es ja, der Sterbliche schaut es von ferne.
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26
Siehe, wie erhaben ist Gott! Wir aber verstehen ihn nicht; die Zahl seiner Jahre hat niemand erforscht.
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27
Denn er zieht Wassertropfen herauf; sie träufeln als Regen aus seinem Dunst, den die Wolken rieseln lassen,
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28
sie triefen auf viele Menschen herab.
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29
Versteht man auch das Ausspannen der Wolken und das Krachen seines Gezelts?
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30
Siehe, er breitet sein Licht um sich her aus und bedeckt die Gründe des Meeres;
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31
denn damit richtet er die Völker und gibt Speise die Fülle.
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32
Seine Hände bedeckt er mit Licht und gebietet ihm, zu treffen.
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33
Sein Donnern kündigt ihn an, die Herde sein Heraufsteigen[im Gewitter].