2Sage den Kindern Israel, daß sie sich herumwenden und sich vor Pi-Hahiroth, zwischen Migdol und dem Meer, lagern; gerade gegenüber von Baal-Zephon lagert euch am Meer!
3Denn der Pharao wird von den Kindern Israel sagen: Sie sind im Lande verirrt, die Wüste hat sie eingeschlossen!
4Und ich will sein Herz verstocken, daß er ihnen nachjage, und will mich am Pharao und an seiner ganzen Macht verherrlichen; und dieÄgypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin!
5Als nun dem König vonÄgypten angezeigt ward, daß das Volk fliehe, wandte sich sein und seiner Knechte Herz gegen das Volk; und sie sprachen: Warum haben wir das getan, daß wir Israel haben ziehen lassen, daß sie uns nicht mehr dienen?
6Und er spannte seinen Wagen an und nahm sein Volk mit sich.
7Er nahm auch sechshundert auserlesene Wagen und alle Wagen inÄgypten und Wagenkämpfer auf jedem.
8Denn der HERR verstockte das Herz des Pharao, des Königs vonÄgypten, daß er denn Kindern Israel nachjagte, obwohl sie durch eine hohe Hand auszogen.
9Also jagten ihnen dieÄgypter nach mit allen Rossen, Wagen und Reitern des Pharao und mit seiner Macht und ereilten sie, als sie sich am Meere, bei Pi-Hahiroth, Baal-Zephon gegenüber, gelagert hatten.
10¶ Und als der Pharao nahe zu ihnen kam, erhoben die Kinder Israel ihre Augen und siehe, dieÄgypter zogen hinter ihnen her; und sie fürchteten sich sehr. Da schrieen die Kinder Israel zum HERRN
11und sprachen zu Mose: Sind etwa keine Gräber inÄgypten, daß du uns genommen hast, damit wir in der Wüste sterben? Warum hast du uns das angetan, daß du uns ausÄgypten geführt hast?
12Haben wir dir nicht inÄgypten schon gesagt: Laß ab von uns, daß wir denÄgyptern dienen? Denn es wäre uns ja besser, denÄgyptern zu dienen, als in der Wüste zu sterben!
13Mose sprach zum Volk: Fürchtet euch nicht, tretet hin und sehet, was für ein Heil der HERR heute an euch tun wird; denn dieseÄgypter, die ihr heute sehet, sollt ihr nimmermehr sehen ewiglich!
14Der HERR wird für euch streiten, und ihr sollt stille sein!
15¶ Der HERR sprach zu Mose: Was schreist du zu mir? Sage den Kindern Israel, daß sie ziehen!
16Du aber hebe deinen Stab auf und strecke deine Handüber das Meer und zerteile es, daß die Kinder Israel mitten durch das Meer auf dem Trockenen gehen.
17Ich aber, siehe, ich will das Herz derÄgypter verstocken, daß sie ihnen nachlaufen; dann will ich mich verherrlichen am Pharao und an seiner ganzen Macht, an seinen Wagen und an seinen Reitern.
18Und dieÄgypter sollen erfahren, daß ich der HERR bin, wenn ich mich am Pharao, an seinen Wagen und an seinen Reitern verherrliche.
19Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und trat hinter sie; und die Wolkensäule machte sich auch auf von ihrem Angesicht weg und trat hinter sie
20und kam zwischen das Heer derÄgypter und das Heer Israels; und sie war[für die einen] Wolke und Finsternis, und[für die andern] erleuchtete sie die Nacht, so daß diese und jene die ganze Nacht nicht zusammenkamen.
21¶ Als nun Mose seine Handüber das Meer streckte, ließ der HERR dasselbe die ganze Nacht durch einen starken Ostwind ablaufen und machte das Meer trocken, und die Wasser teilten sich voneinander.
22Und die Kinder Israel gingen hinein mitten in das Meer auf dem Trockenen, und das Wasser war ihnen wie Mauern zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken.
23Und dieÄgypter jagten nach und gingen hinein ihnen nach, alle Rosse des Pharao, seine Wagen und seine Reiter, mitten ins Meer.
24Als nun die Morgenwache kam, schaute der HERR aus der Feuersäule und Wolke auf derÄgypter Heer und verwirrte das Heer derÄgypter
25und stieß die Räder von ihren Wagen und brachte sie ins Gedränge. Da sprachen dieÄgypter: Lasset uns vor Israel fliehen, denn der HERR streitet für sie wider dieÄgypter!
26Da sprach der HERR zu Mose: Strecke deine Hand ausüber das Meer, damit das Wasser wieder zurückkehreüber dieÄgypter,über ihre Wagen undüber ihre Reiter!
27Da streckte Mose seine Hand ausüber das Meer, und das Meer kam beim Anbruch des Morgens wieder in seine Strömung, und dieÄgypter flohen ihm entgegen. Also stürzte der HERR dieÄgypter ins Meer.
28Denn das Wasser kam wieder und bedeckte die Wagen und Reiter der ganzen Macht des Pharao, die ihnen ins Meer nachgefolgt waren, daß nicht einer aus ihnenübrigblieb.
29Aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer, und das Wasser diente ihnen als Mauern zu ihrer Rechten und zu ihrer Linken.
30Also half der HERR Israel an jenem Tage von derÄgypter Hand. Und Israel sah dieÄgypter tot am Gestade des Meeres.
31Als nun Israel die große Hand sah, die der HERR an denÄgyptern bewiesen hatte, fürchtete das Volk den HERRN, und sie glaubten dem HERRN und seinem Knecht Mose.