📖 Psalm 77
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1
Ein Psalm Assaphs für Jeduthun, vorzusingen.
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2
Ich schreie mit meiner Stimme zu Gott; zu Gott schreie ich, und er erhöret mich.
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3
In der Zeit meiner Not suche ich den HERRN; meine Hand ist des Nachts ausgereckt und läßt nicht ab; denn meine Seele will sich nicht trösten lassen.
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4
Wenn ich betrübt bin, so denke ich an Gott; wenn mein Herz in Ängsten ist; so rede ich. Sela.
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5
Meine Augen hältst du, daß sie wachen; ich bin so ohnmächtig, daß ich nicht reden kann.
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6
Ich denke der alten Zeit, der vorigen Jahre.
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7
Ich denke des Nachts an mein Saitenspiel und rede mit meinem Herzen; mein Geist muß forschen.
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8
Wird denn der HERR ewiglich verstoßen und keine Gnade mehr erzeigen?
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9
Ist's denn ganz und gar aus mit seiner Güte? und hat die Verheißung ein Ende?
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10
Hat denn Gott vergessen, gnädig zu sein, und seine Barmherzigkeit vor Zorn verschlossen? Sela.
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11
Aber doch sprach ich: Ich muß das leiden; die rechte Hand des Höchsten kann alles ändern.
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12
Darum gedenk ich an die Taten des HERRN; ja, ich gedenke an deine vorigen Wunder
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13
und rede von allen deinen Werken und sage von deinem Tun.
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14
Gott dein Weg ist heilig. Wo ist so ein mächtiger Gott, als du, Gott, bist?
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15
Du bist der Gott, der Wunder tut; du hast deine Macht beweiset unter den Völkern.
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16
Du hast dein Volk erlöset gewaltiglich, die Kinder Jakobs und Josephs. Sela.
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17
Die Wasser sahen dich, Gott; die Wasser sahen dich und ängsteten sich, und die Tiefen tobeten.
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18
Die dicken Wolken gossen Wasser; die Wolken donnerten, und die Strahlen führen daher.
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19
Es donnerte im Himmel; deine Blitze leuchteten auf dem Erdboden; das Erdreich regte sich und bebete davon.
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20
Dein Weg war im Meer und dein Pfad in großen Wassern, und man spürete doch deinen Fuß nicht.